Historische Internetseiten - Dorfchronik - Woenge.de




Veröffentlichungen




Die Sammlung der Schriften von Pfarrer Nikola Reinartz geht auf umfangreiche Archivarbeiten des Verfassers in den Jahren 2001–2013 zurück, als historische Texte der Dorfchronik Kreuzweingarten für Internetzwecke digitalisiert wurden. Diese kamen zunächst unter der Domain woenge.de ins Internet und bildeten den Grundstock zur Heimatforschung und Literatur rund um den kleinen Euskirchener Stadtteil. Mit Zunahme des Umfanges entstanden später die eigenen Internetseiten nikola-reinartz.de und nikolaus-reinartz.de, deren meiste Inhalte sich nun in Buchform wiederfinden.

Nikolaus Reinartz

Band I - Veröffentlichungen 1910-1939
ISBN 978-3-7357-5893-4
Band II - Veröffentlichungen 1940-1944
ISBN 978-3-7357-5897-2
Band III - Veröffentlichungen 1949-1956
ISBN 978-3-7357-5911-5
Band IV - Bezogene Artikel, Rezensionen, Biografisches
ISBN 978-3-7357-5918-4

Der Regionalhistoriker und Pfarrer Andreas Pohl, wurde am 12.12.1880 in Mariaweiler-Hoven geboren und verstarb am 20.10.1962 in Blens bei Nideggen im Alter von 82 Jahren.

Pohl verfasste für das Euskirchener Volksblatt, Dürener Nachrichten, Dürener Lokal-Anzeiger und dem Eifel-Kalender, in den Jahren von 1936 bis 1954 zahlreiche Beiträge zur römerzeitlichen Geschichte der Rureifel, in denen er sich mit verschiedenen Theorien zur Lokalisierung des römischen Lagers Aduatuca auseinandersetzte.

In seiner Theorie geht er davon aus, dass sich Aduatuca durch eine Anzahl von Befestigungen ausgezeichnet hat. Diese sollen bestanden haben aus dem Burgberg von Nideggen, aus einem Kastell im Badewald, aus Gruben, Schutzhecken und Wällen bei Abenden und Berg vor Nideggen.

Pfarrer Pohl

Band I Aduatuka-Forschung
ISBN 978-3-7347-7076-0
Band II Heimatforschung, Artikelsammlung, Bezogenes, Rezensionen, Biografisches.
ISBN 978-3-7347-7164-4

Anlässlich umfangreicher Recherchen für die Dorfchronik Kreuzweingarten – Rheder in den Jahren 2000 – 2012 fanden sich in heimatlichen Archiven interessante Zeugnisse aus dem kulturellen Leben Rheders, die mehr als nur einen kurzen Bericht benötigen, um erwähnt zu werden.

Zahlreiche Zeitungsnotizen und Artikel im Euskirchener Volksblatt der 20er bis 40er Jahre gestatten einen Einblick in das Leben und Wirken von Monsignore Hubert Jakob Wolfgarten und von Pater Fulgentius Maria Krebs O.M.Cap. Beide finden Erwähnung in der Literatur und es gibt Zeugnisse ihres Wirkens. Als kulturell nicht minder von Interesse sind Gemälde von Johann Lott und sein Aufsatz über den Römerkanal. Ein großer Teil der Sammlungen stammt aus dem Bestand Reiner Krause. Einige Inhalte sind nur wenigen bekannt.

Neues aus Rheder
Aus privaten Sammlungen und Archiven zusammengetragen
ISBN 978-3-7347-7112-5

Während des Besuches von Gut Mariawald bei Jülich ergeben sich interessante Einblicke in die einstige Welt der späten Besiedelung und Urbarmachung des Rheinlandes. Ein Stück deutscher Geschichte hinterließ der Nachwelt einen Resthof und einen Park mit einem Weiher, in dem seltene Tier und Pflanzenarten anzutreffen sind.

Gut Mariawald
Lich-Steinstraß
ISBN 978-3-7347-6064-8

In Wéris befinden sich die umfangreichsten und interessantesten Megalithanlagen im westlichen Mitteleuropa. Die Dolmen und Menhire dort sind von den Menschen der Vorzeit unter kalendarischen Gesichtspunkten errichtet worden. Sie sind auf den Naturfelsen Pierre Haina ausgerichtet und bilden ein eigenes Kalendersystem. Leider gibt es keine einheitliche Terminologie und nur wenig Literatur. Der Verfasser stieß per Zufall an den Beispielen Goloring bei Koblenz und Keltenring bei Kreuzweingarten im Kreis Euskirchen auf Hinweise, die darauf hindeuten, dass solche vorzeitlichen Anlagen einem Kalenderzweck dienten. Bereits in der Vorzeit gab es Menhire oder Felsen, an deren Standort Sonnen- oder Mondbeobachtungen stattfanden. Von den Kelten, Römern und Germanen wurden besonders zentrale Orte durch Kultstätten gekennzeichnet. Sofern mehrere Beobachtungen von Sonne und Mond an diesen Orten möglich sind, lässt sich von einem Kalendersystem sprechen. Solche Kalendersysteme basieren oft auf einfachen Felsen und Hügeln, zu denen dann in der Megalithzeit Menhire oder Dolmen hinzukamen. Später zur Kelten- und Germanenzeit kamen Flurausrichtungen, Wegeausrichtungen, Markierbäume, Dorfplätze, Kirchen und Kapellen hinzu. Besonders die Germanen wussten den Stand der Sonne und des Mondes über den Kalenderstätten zu deuten.

Die Vorzeitwelt von Weris / B
Eine kalendarische Betrachtung
ISBN 978-3-7386-0323-1

In Lammersdorf und seiner Umgebung befinden sich zahlreiche Steinkultzeugnisse und Hinweise auf einen vorzeitlichen Kalender. Eine Besonderheit sind Wolberstein, Lönsfelsen und der Felsen "Auf der Ley", die sich auf kalendarischen Ausrichtungen zum Ortsmittelpunkt befinden. Das Vorhandensein von Menhiren und einigen Findlingen deuten auf eine alte Kultstätte, die auf die Verehrung einer Fruchtsbarkeitsgöttin noch vor den Kelten hindeutet. Eine Auffindung von mehreren Quellen mit Resonanzkörpern erbrachte, dass diese bereits in der Vorzeit genutzt wurden. Einige befinden sich auf kalendarischen Ausrichtungen untereinander und dienten bereits den Menschen der Jungsteinzeit als Kultstätte. Zahlreiche Untersuchungen und Begehungen erfolgten, umfangreiche Computeranalysen, Höhenanalysen, Kultstättenbetrachtungen und Auswertungen in einem bisher noch wenig erforschten Gebiet der Vorzeitforschung.

Das Vorzeitheiligtum Lammersdorf
Eine kalendarische Betrachtung
ISBN
978-3-7494-8278-8

Trotz vieler Berichte und Aufsätze vom Weißen Stein bei Udenbreth scheint von ihm weiterhin noch immer eine Magie auszugehen, denn er wirft immer wieder Fragen auf, wie auch unser Wissen um die Vorzeit noch immer nicht gesättigt ist. Zu wenig wissen wir aus dieser Zeit. Als festgestellt wurde, dass am Tag der Sommer-sonnenwende die Sonne über dem Weißen Stein aufgeht, wenn man auf einer Wiese nahe des belgischen Ortes Hünningen steht, wurden einige Kalenderanalysen erstellt. Beobachtungen von Sonnenwenden wurden bereits in der Jungsteinzeit durchgeführt. Irgendwann in der Megalithzeit errichtete man Menhire oder Dolmen zu Markierungs-zwecken und man führte Sonnen- und Mondbeobachtungen durch. Nicht komplizierte Kalenderanlagen, sondern einfache solare oder lunare Beobachtungen gaben den Menschen Auskunft über die Jahreszeit, insbesondere das Ende der Frostperiode. Die Stätten für Sonnen- und Mondbeobachtungen lassen sich auch als Kultstätten bezeichnen. Ermöglicht eine Kultstätte mehrere Beobachtungen, lässt sich ein Kalendersystem vermuten. Durch Untersuchungen und Begehungen verbunden mit umfangreichen Computeranalysen, Höhenanalysen, Kultstättenbetrachtungen und Auswertungen gilt es in einem bisher noch wenig erforschten Gebiet der Vorzeitforschung Ergebnisse zu erzielen. Im Falle von Lammersdorf bei Simmerath konnten einige im Gelände liegende Steine einem Kalenderzweck zugeordnet werden.

Der Weiße Stein bei Udenbreth
Eine kalendarische Betrachtung
ISBN
978-3-7448-2119-3










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